Pazifismus der Iraner in den politischen Beziehungen zum Westen; Eine Studie von 1906 bis 1951(مقاله علمی وزارت علوم)
منبع:
Spektrum Iran , ۳۷. Jahrgang Nr ۲, ۲۰۲۴
125 - 152
Im Laufe ihrer modernen Geschichte waren Iraner gezwungen, verschiedene politische Ansätze in ihren Interaktionen mit westlichen Regierungen zu verfolgen, bedingt durch die militärische Präsenz und den politischen Einfluss der Kolonialmächte. Einer dieser wesentlichen und vorherrschenden Ansätze war die Annahme einer freundschaftlichen Politik und friedlicher Beziehungen. Diese Studie untersucht die Rolle des Pazifismus und des friedlichen politischen Verhaltens der Iraner gegenüber den wichtigsten westlichen Mächten. Dabei wird thematisiert, warum die Iraner trotz gewaltsamer Auseinandersetzungen mit dem Westen weiterhin freundschaftliche und friedliche Beziehungen pflegten. Die Betonung auf die Etablierung freundschaftlicher Beziehungen und die Annahme eines pazifistischen Ansatzes wurde sowohl theoretisch von Intellektuellen als auch praktisch von Staatsmännern und Politikern verfolgt. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Iraner eine freundschaftliche Beziehung zum Westen anstrebten, um ihre territoriale Unabhängigkeit zu bewahren, politische Stabilität zu erreichen und zivile Fortschritte und Wohlstand zu fördern. Das Wissen und die Technologie des Westens wurden als unerlässlich für den industriellen und zivilen Fortschritt angesehen, und ein freundliches Verhalten des Westens war für die politische Stabilität innerhalb des Irans notwendig. Wirtschaftlich und militärisch war das Land nicht in der Lage, dem Westen entgegenzutreten, und jede Zwangsmaßnahme der iranischen Politiker führte zu einer noch aggressiveren Reaktion der westlichen Mächte.